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Mai 2011

Sicherheitshinweise für Senioren und Seniorinnen

Neue Faltblattserie konzipiert

In Zusammenarbeit mit der Polizei und dem Seniorenrat der Stadt Bielefeld wurde eine Flyerserie konzipiert, die Senioren und Seniorinnen in Bielefeld Hinweise und Empfehlungen zu folgenden Themen gibt: Schutz vor Diebstählen | Gefahren durch Telefonwerbung | Vorsicht: Enkeltrick.

• Flyer »Sicherheitshinweise für Senioren und Seniorinnen«
• Flyer »Sicherheitshinweise für Senioren und Seniorinnen in Wohneinrichtungen«
• Flyer »Sicherheitsempfehlungen für Seniorenwohneinrichtungen«

 
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Pflege Sorgen Telefon


Das neu eingerichtete PflegeSorgenTelefon Bielefeld
für Menschen, die in häuslicher Pflege leben und arbeiten,
ist zu folgenden Zeiten erreichbar:

Montags von 9 bis 13 Uhr und Freitags von 16 bis 20 Uhr
unter der Telefonnummer: 0521. 522 22 50

Eine Kooperation zwischen Pflegeberatung der Stadt Bielefeld, Telefon Seelsorge Bielefeld-OWL und dem Sozial- und Kriminalpräventivem Rat der Stadt Bielefeld.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.pflegesorgentelefon-bielefeld.de

 
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Fachtagung | 23. Juni 2004
Gewalt gegen alte Menschen

»Gewalt gegen alte Menschen« ist noch immer ein Tabuthema. Bedeutsamer als Gewalt im öffentlichen Raum oder die Konfrontation mit unbekannten Tätern sind dabei die Gewalterfahrungen, die sich aus vielfältigen Beziehungen und Abhängigkeiten ergeben. Gerade bei Überanstrengung oder in Belastungssituationen sind die Schwellen zu einer möglichen Vernachlässigung oder Gewaltanwendung gegen alte Menschen – manchmal auch von alten Menschen gegen Pflegende – fließend.

Die Tagung hatte zum Ziel, auf die unterschiedlichen Formen der Gewalt im Umfeld älterer Menschen aufmerksam zu machen und Handlungsstrategien für die kommunale Ebene zu entwickeln.

• Tagungs-Dokumentation als PDF-Download

 
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Arbeitsgruppe
Gewalt gegen alte Menschen im sozialen Nahbereich

Erstes Ziel der 2002 vom SKPR der Stadt Bielefeld initiierten Arbeitsgruppe ist es, eine öffentliche Thematisierung der Gewaltproblematik in häuslichen Pflegesituationen voranzutreiben und gleichzeitig Strategien zu entwickeln, um das Gewaltpotenzial zu verringern. Zweites Ziel ist es, die Gewaltproblematik in der professionellen Pflege aufzuzeigen und auch in diesem Bereich Möglichkeiten zur Prävention zu entwickeln.
Die Arbeitsgruppe setzt sich aus VertreterInnen des Seniorenrates der Stadt Bielefeld, des Kommissariats Vorbeugung der Polizei Bielefeld, des Dienstleistungszentrums Jugend, Soziales, Wohnen der Stadt Bielefeld sowie des Amtes für Planung und Finanzen der Stadt Bielefeld zusammen.

Konkrete Ergebnisse der Projektarbeit
Das Interventionsprojekt schafft konzeptionelle und organisatorische Grundlagen zur Verhinderung von Gewalt gegen Ältere. In der AG werden alle Formen von Gewalt gegen Ältere thematisiert und öffentlich gemacht.

Neben der physischen Gewalt verweist die AG auch auf die weniger offensichtlichen Problematiken: Vernachlässigung, Missachtung des Willens, Freiheitsbeschränkung, Ruhigstellung mittels Medikamenten, finanzielle Ausbeutung oder soziale Isolierung.
Die AG hat insbesondere das wachsende Risiko durch Pflegebedürftigkeit und Abhängigkeit von fremder Hilfe zum Gewaltopfer zu werden aufgezeigt. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Analyse der Ausgangssituation für innerfamiliäre Gewalt: Ungewohnte körperliche Nähe, Schamgefühle, Ekel, aber auch Umkehrung der Rollenverhältnisse können innerfamiliär zu Gewalttätigkeit im Umgang mit älteren Menschen führen. Im Bereich institutionelle Pflegebeziehungen ermittelt die AG die Ursachen für menschenunwürdige Zustände und Misshandlungen in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Das zentrale Anliegen ist die Vorsorge und somit die Verhinderung von Situationen, in denen Gewalt entsteht.

Nachhaltige Wirkung der Projektarbeit
Durch die Arbeit der Projektgruppe »Gewalt gegen Ältere« wurde eine umfassende Bestandsaufnahme der Situation mit entsprechenden Handlungsrichtlinien entwickelt.

Prävention Die AG arbeitet an der Entwicklung von Maßnahmen, die Überforderungssituationen, die häufig Ursachen von Gewalt sind, im Vorfeld vermeiden helfen.
Intervention Die AG arbeitet an der aktuellen Verminderung von Gewalt in familiären und institutionellen Zusammenhängen.
Kooperation Die AG unterstützt die Zusammenarbeit von verschiedenen Interessenvertretern wie dem Seniorenrat, der kommunalen Pflegeberatung, den Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände, der Freiwilligenagentur Bielefeld, der Universität Bielefeld, ambulanten Pflegediensten und lokalen Bildungseinrichtungen.
Beratung Die AG arbeitet an der Einrichtung eines »Krisentelefons«, das allen Beteiligten in Gewaltsituationen Unterstützung und Beratung bietet.
Lösungsansätze Durch die Initiierung von »Angehörigengruppen« treibt die AG die Entwicklung von qualifizierten Maßnahmen und Angeboten zur Beratung, Anleitung und Entlastung pflegender Angehöriger voran.

 
Top 2009 © Sozial- und Kriminalpräventiver Rat der Stadt Bielefeld